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Arturo Magni
Herrn Arturo Magni noch vorzustellen,.............hieße das Rad neu zu erfinden. Seinen Ruf gründete er bereits bei Gilera. Dort holte man sich mit der neuen Vier-Zylinder-Rennmaschine und den Fahrern Duke, Liberati oder Masetti viele Rennerfolge und Weltmeistertitel. Magni kam ab 1950 zu MV Agusta und war dann auch als Cheftechniker und Rennleiter an den vielen Rennerfolgen maßgeblich beteidigt. In Verbindung mit Rennfahrergrößen wie Agostini, Hailwood, Masetti, Provini, Read, Sandford, Surtees und Taveri, um nur ein paar zu nennen, fuhr die Rennabteilung eine jahrelange Vorherrschaft auf den Grand Prix Strecken ein. 1976 zog sich MV Agusta aus dem aktiven Rennsport zurück und nur zwei Jahre später ,1978, wurde die Produktion eingestellt und mit schliessen der Werkstore ging eine Ära zu Ende. Arturo Magni war auch weiterhin MV Agusta verbunden und baute für den italienischen Vierzylinder Fahrwerke oder sorgte sich um die Technik, was natürlich auch für die Ein- und Zwei-Zylinder-Modelle zutrifft. Da manche nur die prestigeträchtigeren Vier-Zylinder beachten und die "Kleinen" gerne übersehen. Mit den Start des Familienbetriebes um Arturo Magni und seinen beiden Söhnen konnten sich als erste die Hondafahrer freuen. In einer Zeit, da Honda und BMW bei den Fahrwerken noch ihre ..... sagen wir einmal, Problemzonen hatten..... war es sehr angenehm ein besseres "Rahmenpaket" angeboten zu bekommen. Neben vielen Tunern jener Zeit sollte ab 1979 ein weiterer Namen erscheinen. Mit Anregung von Michael Hansen und Roland Schneider standen die Modelle Magni-Honda MH1 und MH2 in Planung und Ausführung. Vorrangig implantierte man den 750er oder 900er Bol d´Or - Motor und erhielt ein alltagstaugliches Fahrzeug mit entsprechender Laufleistung, zu dem sah das Honda-Triebwerk dem MV-Motor ähnlich. Bereits kurze Zeit später erschien die Magni-BMW Typen MB1 und MB2. Die Zusammenarbeit mit BMW einbaufertige Motore und andere Komponenten, ähnlich wie „Mike“ Krauser aus Germering für seine Fahrzeuge wie die MKM 1000 zu erhalten, kam nicht zu Stande. Der Wunsch des Importeurs über das BMW-Händlernetz den Vertrieb der MB-Modelle abzuwickeln sollte ebenso unerfüllt bleiben. Die BMW-Motore entstammen aus der damals aktuellen /7-Serie und da bevorzugt die 750/800er oder 1000er Triebwerke. Ab 1985 wurde das Fahrzeug wieder rein italienisch : Magni-Fahrwerk und Moto-Guzzi Motor. Anfangs mit den LeMans-Motoren bis zu den neu entwickelten Vier-Ventil-Aggregaten. Mit unter kam es immer wieder zu Verzögerungen z.B. wenn bei Moto-Guzzi die Auslieferung der Motore ausblieb. Im Jahr 2000 kam zur Modellpalette der Suzuki-Vier-Zylinder-Motor in der Magni 1200 S zum Einsatz. Wie bei Familienunternehmen meist üblich ist, so auch bei Magni, haben inzwischen die Söhne die laufenden Geschäfte übernommen. Alle Fahrzeuge wurden trotz unterschiedlichen Antriebseinheiten unter den Namen Hansen GmbH bzw. Magni gebaut und verkauft. So ist Arturo Magni nicht nur ein Veredler und Tuner, sondern eine eigenständige Marke entstanden. Die Käufer hatten verschiedene Varianten in den Besitz eines dieser Fahrzeuge zu erlangen. Der Interessent konnte ein komplettes Fahrzeug bestellen und kaufen oder brachte die erforderlichen Teile und diese wurden mit dem Fahrwerk zu einem Ganzen verbaut. Eine weitere Möglichkeit, man holte sich den Fahrwerksatz und komplettierte selbst. In Folge dessen ist jedes Magni-Modell ein Einzelstück. Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns bei der Familie Magni und besonders bei Giovanni Magni bedanken, der es erlaubte den Namen "Magni" für "Magni-Bayern" zu verwenden.
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